Chronik von 1895 - 2019

1895 – das Jahr, in dem mit der Gründung des Gesangvereins „Eintracht“ der Grundstein dafür gelegt wurde, dass die heutige „Sängervereinigung Ravolzhausen“ auf eine 110jährige Chor-tradition zurückblicken kann.

Doch diese Jahreszahl ist nur eine der Stationen im Gesangsleben unseres Ortes. Denn schon einige Jahrzehnte früher hatten sich Männer zusammengefunden, um ihre Freude am gemeinsamen Liede durch die Gründung eines Vereins größere Ausdruckskraft zu verleihen. So wurde bereits 1858 in Ravolzhausen der „Gesangverein zum Frohsinn“ aus der Taufe gehoben.

Demnach wird in Ravolzhausen im Jahre 2005 seit 147 Jahren gesungen. Wenn nicht der, doch mindest einer der ältesten Gesangvereine im ehemaligen Landkreis Hanau. Die Statuten des Vereins bedurften damals noch der Genehmigung durch die kurfürstliche Polizeidirektion und gelangten dadurch ins Staatsarchiv in Marburg, wo sie uns heute noch erhalten sind. Einige amüsante Auszüge hieraus wollen wir dem Leser nicht vorenthalten:

  • § 1 Der Sängerverein zu Ravolzhausen besteht aus unbescholtenen jungen und verheirateten Leuten männlichen Geschlechts und führt den Namen „Sängerverein zum Frohsinn“.
  • § 10 Weder der Vorstand noch der Kassierer erhalten für ihre Bemühungen Belohnung.
  • Der Direktor, (gemeint ist hier der Dirigent, damals der Dorflehrer) erhält für seine Bemühungen als auch für Benutzung des demselben gehörigen Schullokals ein angemessenes Geschenk, welches ihm zu Neujahr gegeben wird.
  • § 15 Jedes Mitglied hat sich stets eines sittlichen, guten Lebenswandels zu befleißigen und keinesfalls ein öffentliches Ärgernis zu geben.

Doch das Bestehen dieses Vereins war nur von kurzer Dauer und nach einigen Jahren fruchtbaren Wirkens verschwand er wieder in der Vergessenheit.

Aber der Anfang war gemacht. Später fanden sich immer wieder Männer zusammen, um dem Chorgesang in Ravolzhausen zum Durchbruch zu verhelfen. So wurden in unserem Ort im Laufe der Zeit mehrere Gesangvereine gegründet, als bekanntester die „Germania“. Aber sie alle waren noch nicht länger lebensfähig, weil man Interessen in sie hineintrug, die mit der Sängersache nichts zu tun hatten.

Dann jedoch kam die Zeit der Jahrhundertwende. Am 14. September 1895 wurde mit der Gründung des Gesangvereins „Eintracht“ der Startschuss zu einer Entwicklung gegeben, die dazu führte, dass bis heute die Arbeit der Sänger im kulturellen und gesellschaftlichen Leben unserer Gemeinde einen großen Platz einnimmt. Die 18 Männer, die damals das Gründungsprotokoll unterzeichneten, fanden im ortsansässigen Lehrer Kämmler einen Dirigenten, der es verstand, ein Häuflein Idealisten mit viel Liebe und Können zu einem echten Chor zusammenzuschweißen. Natürlich konnten die „Eintrachtler“ mit ihren Leistungen nicht gleich vor die breite Öffentlichkeit treten und so begnügten sie sich in den ersten Jahren damit, lediglich an Weihnachten ihren Angehörigen und Freunden durch anregende Beiträge einen geselligen Abend zu bereiten.

Bereits zwei Jahre später konnte zusätzlich zu dem Männerchor ein gemischter Chor gegründet werden, wie aus einem Kassenbuch zu entnehmen ist, dessen Existenz bis 1904 belegbar ist. Ravolzhausen war damals ein Ort mit ca. 800 Einwohnern und lebte weitgehend von und mit der Landwirtschaft. In den am Ortsrand vorhandenen drei kleinen Ziegeleien in denen Feldbrand hergestellt wurde, waren nur je ca. 10 Tagelöhner in den Sommermonaten beschäftigt. Es gab in unserem Dorf keinen elektrischen Strom, keine zentrale Wasserversorgung und keine Abwasserkanäle.

Nachdem nicht nur eine gesangliche, sondern auch eine finanzielle Aufwärtsentwicklung der „Eintracht“ stattgefunden hatte, beschloss man im Jahre 1902, eine Vereinsfahne anzuschaffen und die Einweihung mit einem großen Fest zu feiern.

Als später Lehrer Kämmler seine Dirigententätigkeit aufgab, konnte man zu erst Lehrer Seitz aus Langendiebach und anschließend Lehrer Druschel aus Rüdigheim als seine Nachfolger gewinnen. Unter Lehrer Druschel`s Leitung fühlte man sich stark genug, um erstmals an einem Gesangswettstreit teilzunehmen. Also fuhr man mit großen Hoffnungen nach Büdingen und maß dort sein Können mit den konkurrierenden Chören. Doch der erhoffte Erfolg blieb aus und aus Gram über die nicht erwartete Niederlage wurde der Gesangverein „Eintracht“ von Zwietracht geplagt und drohte sich aufzulösen. Dennoch glätteten sich die Wogen des Unmuts wieder.

Mit Georg Klehm aus Langendiebach wurde ein neuer Chorleiter verpflichtet und schon nach einiger Zeit konnte man mit dem 3. Preis bei einem Gesangswettstreit in Frankfurt am Main den ersten großen Erfolg verbuchen. Es folgten nun ruhige Jahre, in denen der Verein eine stetige Aufwärtsentwicklung erlebte, die erst durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges unheilvoll unterbrochen wurde. Viele Vereinsmitglieder wurden einberufen und das Gesangleben kam vollkommen zum Erliegen. Als Endlich dann der Krieg zu Ende war, kehrte mancher Sänger nicht mehr zurück. Trotzdem war man 1919 schon wieder mutig genug, um den Gesangverein zu frischem Leben zu erwecken. Die Singstunden wurden jetzt von dem neuen Dirigenten, Lehrer Berg, geleitet. Der Chor beteiligte sich in der folgenden Zeit an den verschiedensten Freundschafts- und Wertungssingen in unseren Nachbargemeinden.

Ein besonderes Ereignis in der Geschichte des Vereins war 1920 die Ehrung der Gründer, die mit ihrer 25jährigen Vereinszu-gehörigkeit auch gleichzeitig das 25jährige Bestehen der „Eintracht“ dokumentierten. Aber feierte man eben noch stolz, so blieb doch in der Folgezeit auch unser Verein von dem allgemeinen Niedergang der Nachkriegsjahre nicht verschont. Es kam sogar soweit, dass die Gesangsstunden zeitweise eingestellt wurden. Mit allmählich eintretender wirtschaftlicher Besserung fand auch das Gesangsleben wieder einen neuen Anfang. Die Wunden des ersten Weltkrieges fingen an zu vernarben.

Unter dem Dirigenten G. Reinfurth, Hanau, kam man dann zu beachtlichen Erfolgen, die den Verein in weitem Umkreis bekannt machten:

1926 in Windecken, 2. Preis und Klassenehrenpreis der 3. Landesklasse.

1927 in Kirchgöns, 1. Preis Klassenehren- und Dirigentenpreis der 3.Landesklasse.

1927 in Somborn, 2. Preis und Höchster Ehrenpreis der 3. Landesklasse.

1928 in Niederdorfelden, 3. Preis und Höchster Ehrenpreis der 2. Landesklasse.

1928 in Oberrodenbach, 2. Preis und Höchster Ehrenpreis der 2. Landesklasse.

1929 in Somborn, 1. Preis und Höchster Ehrenpreis der 1. Landesklasse.

Hierdurch ermutigt, beschloss die „Eintracht“ ihr 35jähriges Bestehen im Jahre 1930 mit einem großen Fest, verbunden mit einem nationalen Gesangswettstreit, zu feiern. Durch die Teilnahme von 26 namhaften Vereinen und die tatkräftige Unterstützung der Einwohner von Ravolzhausen, wurde das Fest zu einem großen Ereignis.

Ein Jahr später legte G. Reinfurth das Amt als Chorleiters nieder.

Bei der Suche nach einem Nachfolger fiel die Wahl auf Philipp Remle, Rumpenheim. Er spornte den Verein zu neuen Leistungen an und führte ihn in den Jahren 1932 und 1933 zu beachtlichen Erfolgen bei Gesangswettstreiten in Großauheim, Langendiebach und Weidersbach.

Im Jahre 1933, am Beginn einer nicht nur für den Chorgesang düsteren Zeit, schloss sich die „Eintracht“ im Zuge der allerorts praktizierten Gleichschaltung mit der „Freien Sängervereinigung Ravolzhausen“ zusammen. Dieser Verein war durch die Fusion der „Sängerlust“ und des „Arbeitergesangverein Männerchor“ entstanden. Gemeinsamer Chorleiter wurde Philipp Remle.

Die „Freie Sängervereinigung“ war 1904 gegründet worden; sie verfügte über einen leistungsstarken Männerchor und einen qualitativ hoch stehenden Gemischten Chor. Der Zusammenschluss beider Vereine ermöglichte die Bildung eines starken Klangkörpers der bis in das Jahr 1939 große Leistungen erzielte und Anerkennung fand.

Mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges wurde die bisher geleistete fruchtbare Arbeit jäh unterbrochen. Viele Sänger wurden zur Wehrmacht eingezogen und als die Wirren der Zeit immer größer wurden, musste das Vereinsleben vollkommen eingestellt werden. Als der wahnsinnigste aller Kriege sich ausgetobt hatte, waren in der Schar der Sänger große Lücken gerissen.

Überwog auch in den folgenden schweren Nachkriegsjahren beim einzelnen der Kampf um die nackte Existenz, so waren doch schon Anfang 1946 beherzte Männer bereit, unter dem Vereinsnamen „Volkschor Ravolzhausen“ einen neuen Beginn zu wagen und die Tradition des Chorgesanges in unserer Gemeinde fortzuführen.Die Singstunden fanden abwechselnd in den drei Gastwirtschaften „Zum Adler“, „Zum braunen Hirsch“, und „Zur schönen Aussicht“, statt. Schon am 23. Juni desselben Jahres gab der Chor unter der Leitung seines Dirigenten Heinrich Wagner sein erstes Konzert. In der folgenden Zeit trat der Verein wiederholt mit gelungenen Chorkonzerten an die Öffentlichkeit und auch die von ihm gestalteten gesellschaftlichen Veranstaltungen, besonders die alljährlich zur Weihnachtzeit stattfindenden Theaterabende, wurden bald zu einem Mittelpunkt des Kulturlebens in Ravolzhausen.

Nachdem im Herbst 1948 Heinrich Wagner sein Dirigentenamt aufgab, konnte Chormeister Philipp Remle erneut als Dirigent gewonnen werden. Er hatte schon einmal von 1931 bis 1939 den Chor geleitet. Dass die Wahl richtig war, beweisen die vielen Erfolge, die der Chor in den folgenden Jahren unter seiner Leitung errang. Unter dem Vorsitzenden Willy Köhler wurde auf der Jahreshauptversammlung am 13. Januar 1950 die Umbenennung des Vereins beschlossen.

Er sollte nunmehr den Namen „Sängervereinigung Ravolzhausen“ führen. Damit wollte man dokumentieren, dass unter diesem Vereinsnamen alle Sänger unseres Dorfes zusammengeschlossen sind.

Im gleichen Jahr noch konnte der Verein sein 55jähriges Gründungsjubiläum feiern.Höhepunkt der Festveranstaltung war ein Freundschaftssingen mit Chören aus den Nachbargemeinden.

In den folgenden Jahren besuchte die „Sängervereinigung“ zahlreiche Freundschafts- und Wertungssingen u.a. auch in Rückingen, Hüttengesäß, Langenbergheim, Offenbach-Rumpenheim und Hanau.

Am 5. Juli 1953 beteiligte sie sich mit 70 Sängern an einem Gesangswettstreit in Somborn, bei dem sie unter sehr starker Konkurrenz einen 4. Preis in der 1. Klasse und den 2. Preis im Höchsten Ehrensingen erreichte.

Im Herbst des gleichen Jahres noch veranstaltete der Verein ein Kirchenkonzert, dessen Erlös der Anschaffung neuer Kirchenglocken zugute kam.

Im Jahre 1954 übernahm Philipp Koch den Vorsitz und im Jahr 1955 stand das 60jährige Vereinsjubiläum auf dem Programm. Vom 18. bis 20. Juni wurde auf dem Sportplatz das Fest mit einem Wertungssingen, an dem sich 15 Chöre beteiligten und einem Festumzug, würdig gefeiert.

Am 3. Juni 1956, beteiligte sich der Verein mit 70 Sängern an dem in Diebach am Haag abgehaltenen Punkt-Wertungssingen. Durch die Vorträge „Volk“ von Wittmer und des Volksliedes „Wandern im Mai“ von Gellert, erreichte man den 1. Klassensieg und den 1. Ehrenpreis. Damit konnten die Sänger ihrem Chorleiter Philipp Remle, der im gleichen Jahr sein 25jähriges Dirigentenjubiläum bei der „Sängervereinigung“ feierte, ein schönes Geschenk machen.

An diesem Erfolg sollte angeknüpft werden, als man am 6. Juli 1958 bei dem Gesangswettstreit in Semd an den Start ging. Leider erlebte man dabei eine große Enttäuschung, die Hoffnung auf den Gewinn des 1. Platzes erfüllte sich nicht.

Eine schöne Sache für unseren Verein war der Besuch unseres befreundeten Vereins „Liederkranz Kieselbronn“ am 26. September 1959.

1960 übernahm erneut Willy Köhler den Vorsitz und zum ersten Mal nahm die „Sängervereinigung“ 1960 an einem Landeschorfest des DAS teil, das vom 13. bis 15. Oktober in Hanau stattfand. Das gemeinsam mit dem „Volkschor Bruchköbel“ in der Aula der Hohen Landesschule gegebene Konzert war sehr gelungen und eindrucksvoll.

Inzwischen waren weitere Jahre vergangen, die dem Verein unter der Leitung seines Dirigenten, Philipp Remle, zu großem Ansehen verhalfen. Er schonte weder sich noch seine Sänger wenn es darum ging, ausgesucht schwere Chorliteratur und auch Folklore einem qualifizierten Publikum zu Gehör zu bringen. Die einschlägige Presse, wie auch Musikexperten, haben dies in ausreichendem Maße zu unser aller Freude bestätigt. Glänzender Höhepunkt in der Geschichte der „Sängervereinigung“ war die Austragung des Kreissängerfestes 1965, das bei herrlichem Sommerwetter unter Beteiligung aller örtlichen Vereine und zahlreichen Gastvereine zu einem überwältigenden Erfolg wurde.

Nicht minder erfolgreich war das 75jährige Jubiläumsfest 1970. Bei der Terminauswahl hatte der Vorstand eine sehr glückliche Hand gehabt, denn in diesem verregneten Sommer hatte er in der Tat die sonnigsten Tage ausgesucht. Noch anzumerken sei die gleichzeitig stattfindende Fußballweltmeisterschaft in Mexiko, die viele Festbesucher im Festzelt an aufgestellten Fernsehgeräten bunt miterleben konnten.

In der Folgezeit merkten zunächst die wenigsten von der Tatsache, dass inzwischen mit Amerika eifrig korrespondiert wurde. Drang tatsächlich einmal von dem Reisevorhaben etwas an die Öffentlichkeit, so hielt man das für eine ausgemachte Phantasterei. In der Tat schien dieses Vorhaben von der finanziellen Basis her von vornherein zum Scheitern verurteilt zu sein, denn der $-Kurs lag 1970 noch bei 3,90 DM. Es schien alles in bester Ordnung zu sein, zumal durch den Besuch des befreundeten Vereins aus Amerika 1970, dem Carlstadt-Mixed-Chorus, die Sänger in ihren Reisevorbereitungen weiterhin ermutigt wurden. Doch dann kam für den Verein ein großer Schlag; Dirigent Philipp Remle wurde krank. Eine Herzattacke zwang ihn, seine Mitreise nach Amerika einige Monate zuvor aufzugeben. Der Name Sendleck wurde damals erst zu einem neuen Begriff in unserem Kreis. Die Ratlosigkeit zwang uns, ihn aufzusuchen und Philipp Remle gab seine Empfehlung dazu.

Das spontane „Ja“ Nico Sendlbecks zu Amerika war in den uns noch verbleibenden Wochen geradezu eine Erlösung. Mit einem „noch nicht ganz fertigen“ Konzertprogramm bestiegen wir mit gemischten Gefühlen am 4. Mai 1972, kurz vor 24 Uhr, die Super-DC-8. Für die meisten Sänger war der Reiseverlauf die Erfüllung eines lang gehegten Wunschtraumes.

Noch im gleichen Jahr 1972 wurde die Sängervereinigung erneut schwer geprüft. Der 1. Vorsitzender Willy Köhler, der mit William Kreis dieses einmalige Erlebnis arrangierte, wurde von einer unheilbaren Krankheit befallen. Im Oktober trugen ihn die Sänger unter großer Anteilnahme der Bevölkerung zu Grabe.

Elmo Hartherz übernahm nunmehr die Vereinsleitung.

Bereits ein Jahr später, wurde dem Verein vom DAS eine neue Aufgabe übertragen: Vertretung für Hessen in Österreich auf dem internationalen Sängerfest der IDOCO in Salzburg. Hierzu fand man eine tolle Bereitschaft an Zusagen seitens der Sänger, die einmalig war. Großartig das zusammengestellte Programm durch unseren Dirigenten Nico Sendlbeck, wie auch der gesangliche Erfolg in der Mozartstadt.

Der Zusammenschluss der Gemeinden Ravolzhausen und Rüdigheim, setzte auch mit dem Bau des Bürgerhauses im Ortsteil Rüdigheim neue Akzente. Die Sängervereinigung war es, die im Mai 1973 das erste Konzert in diesem Hause gab.

Der Einstand Nico Sendlbecks als neuer Dirigent wurde zu einem triumphalen Erfolg, der sich dadurch fortsetzte, dass der Chor unter seiner Leitung in der Öffentlichkeit verstärkt in Erscheinung trat.

1976 gab es eine Änderung an der Spitze des Vereins. Nach dem Rücktritt von Elmo Hartherz wählte die Versammlung Adolf Köhler als Vorsitzenden. Eine erfolgreiche Werbung von jungen und älteren Sängern wurde gestartet. In Bieber konnte man bereits wieder mit 50 Sängern bei einem Wertungssingen sehr gute Leistungen erzielen. Der in früheren Jahren Selbstgestaltete Familienabend mit Spiel und Gesang, wurde von der Gesangs-gruppe und Theatergruppe der Sängervereinigung mit Riesenerfolg neu aufleben lassen.

Erste Überlegungen wurden angestellt und erste Diskussionen entstanden über die Gründung eines Kinderchores.Die Jahreshauptversammlung 1978 entschied sich mit Mehrheit für einen Kinderchor. Am 17. Februar 1978 wurde mit 102 Kindern die erste Singstunde unter der Leitung von Nico Sendlbeck aufgenommen.

Weitere gesellige Veranstaltungen fanden in diesem Jahr ihren Anfang, wie z.B. die „Grillparty für jung und alt“. Der erste große öffentliche Auftritt des Kinderchores fand 1979 unter dem Motto „Festival der 1000 Stimmen“ im Burghof der Ronneburg statt.

Am 19. April 1980 folgte im ausverkauften Bürgerhaus ein wohl einmaliges Jubiläumskonzert. Mitwirkende waren Daniel Krüerke, Klavier, Karlheinz Göls, Tenor und Männerchor der Sänger-vereinigung, Leitung Musikdirektor F.D.B. Nico Sendlbeck.

Vom 27. bis 30. Juni 1980 feierten wir unser 85jähriges Jubiläumsfest, das mit dem Binding-6er-Zug, einem Spielmannszug und dem Kinderchor mit einem Umzug durch Ravolzhausen begann. Ein riesiger Erfolg war der bunte Abend mit Costa Cordalis. Mit einem Prädikatwertungssingen und einer großen Tombola endeten am Montag die Festtage.

Der Höhepunkt des Jahres 1981 war die Fahrt in die Schweiz nach Horgen am Züricher See. Bei ihrer neuerlichen Teilnahme am Konzert der IDOCO konnten die Sänger aus Ravolzhausen einen hervorragenden Eindruck hinterlassen.

Eine Veränderung in der Vereinsspitze gab es 1982. Der Vorsitzende Adolf Köhler konnte sich aus wichtigen privaten Gründen nicht mehr zu Wahl stellen. Walter Heil erklärte sich bereit vorübergehend den Vorsitz zu übernehmen.

Einen sehr erfolgreichen Abschluss fand das Weinpreissingen in Stein-Bockenheim. Hier wurde der 1. Klassenpreis, der 1. Preis beim „Höchsten Ehrensingen“ und der Dirigentenpreis errungen.

Am 19. März 1983 wurde die Singstunde des Kinderchores erstmals von Frau Elke Bruchhaus geleitet. Bei Kaffee und Kuchen wurde gleichzeitig das 5jährige Bestehen des Kinderchores gefeiert und Nico Sendlbeck als bisheriger Chorleiter des Kinderchores verabschiedet.

Als neuer Vorsitzender wurde im Januar 1984 Theo Koopmann mit großer Mehrheit gewählt. Leider trat dieser gemeinsam mit dem Kassierer Klaus Köhler Ende März wieder von seinem Amt zurück. Manfred Bohländer musste als 2. Vorsitzender die Geschicke des Vereins übernehmen.

Der Höhepunkt des Jahres 1984 war der Ausflug am 20. Juni 1984 nach Neuberg an der Mürz mit einem Konzert im Neuberger Münster.

Leider war es nicht möglich im Januar 1985 einen neuen Vorsitzenden zu finden. Eine traurige Tatsache, mit der wir aber zu leben hatten, schließlich stand das 90jährige Jubiläumsfest vom 7. bis 10 Juni 1985 an. Dieses Fest wurde mit dem Festpräsidenten und 2. Vorsitzenden Manfred Bohländer ohne Schwierigkeiten bewältigt. 30 befreundete Vereine waren zu Gast und nahmen an dem Pokalwertungssingen und Freundschaftssingen teil. Mit einem großen „Bunten Abend“ und einem erstmals bei den Sängern stattfindenden „Spiel ohne Grenzen“ unter Mitwirkung Ravolzhäuser Vereine wurde das 90jährige Jubiläum gefeiert.

Der Singstundenbetrieb des Kinderchores, auch bedingt durch längere Krankheit von Frau Bruchhaus, musste nach sieben Jahren vorübergehend eingestellt werden. Ein später erfolgter Versuch, ausreichend Kinder für einen neuen Start zu gewinnen, blieb aus vielerlei Gründen erfolglos.

Der 24. November 1985 stand ganz im Zeichen des Chorleiters Nico Sendlbeck, dessen Geburtstag alle Sendlbeck`schen Vereine zu einem großen Konzert zusammenführte.

Von 1986 bis 1988 übernahm zeitlich begrenzt Walter Heil den Vorsitz in unserem Verein. Der Sängermaskenball 1987 stand unter dem Motto „Narren kommen all zum Ravolzhäuser Stourkeball“. Leider war dies der letzte Maskenball, der in unserem Vereinslokal stattfinden konnte. Der Vereinswirt war unter den gegebenen Umständen nicht mehr bereit, die Risiken eines Maskenballes zu tragen. Eine wichtige finanzielle Einnahmequelle der Sänger versiegte damit. Eine 40jährige erfolgreiche Tradition mit den Sängern, an die sich sehr viele gerne zurückerinnern, ja ein Stück Ravolzhausen, fand damit ihr Ende.

Als Ersatz für den Maskenball wurde am 13. Februar 1988 eine lustige Singstunde mit Prinzenpaar, Elferrat, Vorträgen und Musik gestartet.

Für die Ausrichtung eines Chorkonzertes waren die Sänger 1988 erstmals gezwungen aus ihrer Heimatgemeinde auszuweichen. In der Klosterberghalle in Langenselbold fand am 20. März 1988 mit dem gemischten Kreischor ein Konzert statt, das sowohl in der Chorauswahl als auch in der Qualität der Vorträge sehr gut gelungen war und bei den Zuhörern große Beachtung fand. Auch die finanzielle Seite stimmte. So konnte der Chor seit 18 Jahren erstmals wieder ein Konzert durchführen, bei dem, trotz Hallenmiete und anderen hohen Nebenausgaben kein Zuschuss entstand.

Im Mai 1988 besuchten die Sänger das Bezirksfest des befreundeten Vereines in Neuberg an der Mürz. Diesem Besuch schloss sich auch der gemischte Kreischor an, so dass alles in allem die Fahrt ein voller Erfolg wurde.

Am 17 Dezember 1988 fand eine nicht alltägliche Feier statt.Wir verabschiedeten an diesem Abend in einer ruhigen, dezenten Feierstunde unseren langjährigen Dirigenten Nico Sendlbeck. Es sprach für sich, dass sich Verein und Dirigent nach gemeinsamer erfolgreicher Arbeit im beiderseitigem Einvernehmen und gegenseitiger Achtung trennten.

Darauf können wir gemeinsam stolz sein.

Für die Sänger war es eine schöne Sache aus Dankbarkeit, Herrn Nico Sendlbeck zum Ehrenchorleiter unseres Vereins ernennen zu dürfen.

Der 6. Januar 1989 brachte unserem Verein einen Wechsel an der Spitze. Manfred Förster wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Ebenfalls wurde ein neuer Dirigent verpflichtet. Alexander Reuter, ein junger 23jähriger, zielstrebiger Chorleiter, leitete erstmals am 9. Januar 1989 die Singstunde unsers Männerchores.

Den ersten öffentlichen Auftritt hatten wir am 8. April 1989 beim Freundschaftssingen der Sangesfreunde aus Weiperz, Sterbfritz.

Am 12. November 1989 folgte das erste Konzert aus Anlass der 250-Jahrfeier der Kirchengemeinde Ravolzhausen. Die Kirche war bis zum letzten Platz besetzt, sogar in den Gängen saß man auf Stühlen. Wir boten ein sehr gutes Kirchenkonzert, bei dem die Handschrift des neuen Dirigenten deutlich hörbar zu erkennen war.

Vom 29. Juni bis 2. Juli 1990 feierten wir den 95jährigen Geburtstag unseres Vereins wieder mit einem Fest.

Für uns bis heute unverständlich fand zum gleichen Termin, mit Genehmigung des DAS, das Kreissängerfest des DAS in Langenselbold statt, eine Tatsache, die kein Sänger in Ravolzhausen verstehen konnte.

Ungeachtet dessen, reihte sich dieses Fest nahtlos in die Reihe der großen Sängerfeste der Sängervereinigung Ravolzhausen ein. Von der „Zeltdisco“ über das „Spiel ohne Grenzen“, für das wieder viele örtliche Vereine Mannschafen gestellt hatten, bis zur großen Tombola reichte das Programm. Auch das Pokal-Wertungssingen am Sonntag war ein großer Erfolg.

Die Sängervereinigung Ravolzhausen war es, die als erster Verein im Bürgerhaus, im Ortsteil Rüdigheim, ein Konzert gab.Nun sind wir auch der letzte Verein, der 1990 auf dem alten Festplatz (Sportplatz), im Ortsteil Ravolzhausen, bei den Ziegeleien das letzte Fest veranstalten durfte.

In den Jahren 1990 bis 1994 konnten wir, bei Auftritten in nah und fern weitere große Erfolge erzielen:

17.06.1990 Wettstreit in Rückingen: 2. Preis und 2. Dirigentenpreis.

24.06.1990 Wertungssingen Lieblos: Note Hervorragend.

26.05.1991 Wettstreit Bad Soden-Salmünster: 3. Preis u. 1. Höchster Ehrenpreis.

16.06.1991 Weinpreissingen in Groß–Winternheim: 2. Preis u. 2. Dirigentenpreis

23.06.1991 Wertungssingen in Langenselbold: Klassensieger.

15.05.1993 Wertungssingen in Mittelgründau: Hervorragend bis sehr gut. Viertbeste Tageswertung.

04.07.1993 Wertungssingen in Langendiebach: Hervorragend.

11.07.1993 Wertungssingen in Langenselbold: Hervorragend.

29.05.1994 Wertungssingen in Biebergemünd: Klasssensieger.

16.06.1994 Kreissängerfest in Hüttengesäß: Zweitbeste Tageswertung.

Das Chorkonzert am 8. November 1992 in der Klosterberghalle in Langenselbold war ein besonderer Erfolg. Der Chor und die bulgarische Sopranistin Pawlina Petkova boten unter der Gesamtleitung von Alexander Reuter eine überzeugende Leistung.

1992 mussten wir erneut einen schweren Rückschlag in der Vereinsführung hinnehmen.

Bereits im Juli 1992 bat unser Vorsitzender Manfred Förster um eine Beurlaubung von seinem Amt aus privaten Gründen. Als dann im Dezember noch eine eigene, schwere Erkrankung hinzukam, war klar, dass wir in naher Zukunft nicht mehr mit ihm rechnen konnten. Kurzfristig stand Walter Heil als Übergangspräsident für die verantwortungsvolle Aufgabe zur Verfügung, ehe dann 1994 Klaus Köhler die Leitung unseres Vereins übernahm.

Am 27.03.1993 stand für unseren Chor beim Eröffnungskonzert der Landeschortage der erste gesangliche Höhepunkt 1993 an. In der akustisch hervorragenden Basilika von Ilbenstadt, konnten wir gemeinsam mit unserem Dirigenten Alexander Reuter, den Solisten Rolf Koch und Jörgen Lach einen sehr gut gelungenen Auftritt bestreiten. Danach folgten Auftritte bei dem „Sängergrus Marköbel „ und „Liederkranz Langendiebach“, mit sehr großem Erfolg.

Mit einem schönen Fest und einem Wertungssingen wurde das 100jährige Bestehen der Sängervereinigung auf dem neuen Festplatz in zentraler Lage entsprechend dem Anlass, gefeiert. Ein Zelt – Disco – Abend am Freitag mit den „Zephyrus Disco Team“, einen Neuberger Abend mit den „Ganzstein-Musikanten“ aus Neuberg a.d. Mürz, ein Prädikat-Wertungssingen, ein Festumzug, einer großen Tombola und Tanz für jung und alt so wurde 100 Jahre Gesang in Ravolzhausen gefeiert. Für besondere Verdienste im Chorgesang erhielten wir von dem Hessischen Ministerpräsidenten, überreicht durch Herrn Landrat Charly Eyerkaufer, die silberne Ehrenplakette des Landes Hessen. Im evangelischen Gemeindezentrum fand eine Ausstellung, 100 Jahre Sängervereinigung Ravolzhausen mit Bildern, Urkunden, Presseartikel, Protokollen usw., statt. Abgeschlossen wurde das Jubiläumsjahr mit einem Jubiläums-Konzert in der Klosterberghalle in Langenselbold.

Nachdem Klaus Köhler nicht mehr bereit war für den Vorsitzenden zu kandidieren, wurde 1996 in einer außerordentlichen Mitglieder-Versammlung Richard Berg zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Am 27.07. durften wir zu Gast sein bei der Hochzeit unseres Dirigenten Alexander Reuter mit seiner Gattin Monika, ein sehr schöner Abend für die Sänger.

Im September hatten wir ein Grillfest mit Schubkarrenrennen im Rathaus Hof, was einen sehr guten Zuspruch hatte.

Am 01.12.1996 hielten wir ein „Kirchenkonzert“ in der Ev. Kirche zu Ravolzhausen ab. Die Leitung hatte Alexander Reuter, Solist war Rolf Koch, Bariton.

Ein einmaliges Adventskonzert unter der Leitung von Alexander Reuter und unter Mitwirkung des Kammerchores „Sonorus Minsk“, Leitung Alexej Schut, konnten wir am 06.12.1997 erleben.

Im Februar 1998 mussten wir leider den am 20. Mai geplanten Ausflug mit einem Konzert in Neuberg an der Mürz mangels Beteiligung von aktiven Sängern absagen. Darüber waren sehr viele Sänger traurig.

Am 22.06.1998 erklärte unser Dirigent Alexander Reuter, dass er aus diversen Gründen nicht mehr bereit ist, unseren Chor künftig zu leiten. Die Sänger waren sehr enttäuscht, eine außerordentlich erfolgreiche Zeit, in der unser Chor sehr gute Leistungen erbrachte, fand ihren vorläufigen Abschluss, schade!

Es wurde ein Ausschuss gebildet, dem Manfred Bohländer, Rolf Koch, Walter Heil, Adolf Köhler und Reinhard Meininger angehörten, der einen Nachfolger suchen sollte.

Am 09.07.1998 übernahm dankbarer weise unser Sangesfreund Herbert Häfner vorübergehend den Singstundenbetrieb. Die erste Singstunde nach den Sommerferien übernahm unser Vize Rolf Koch. Anschließend folgten Probesingstunden durch verschiedene Chorleiter. Nach den Probesingstunden, einigten sich die aktiven Sänger auf Herrn Peter Schüler, der den Chor leiten sollte. Peter Schüler sagte sodann im Dezember auch zu, uns ab Januar 1999 zu übernehmen.

Ohne offiziellen Dirigenten, nur mit Vize Rolf Koch gaben wir am 20.12.1998 unter Mitwirkung des DAS Gem. Kreischores, Ingrid Best, Jennifer Oppermann und Patricia & Yasmin Rack ein sehr gelungenes Adventskonzert in der Evangelischen Kirche in Ravolzhausen.

Eine Abordnung, Stefan Köhler, Jens Fischer und Björn Ruth, besuchten unsere Freunde aus Neuberg a.d. Mürz zu ihrem Fest.

Im Jahre 1999 gab es einen Wechsel in der Vereinsführung, Stefan Köhler wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Durch eine Scheckübergabe, konnten wir die Erlöse aus dem Adventskonzert dem Kindergarten in Ravolzhausen überreichen.

Der im Mai durchgeführte Ausflug zum Walchsee, war im wahrsten Sinne des Wortes sehr nass, denn es regnete fasst ununterbrochen.

Bei dem Wettstreit in Bernbach konnten wir den beachtlichen 3. Platz erringen.

Am 23.08. trafen sich interessierte Frauen zum ersten Mal, um über die Gründung eines Frauenchores zu sprechen. Es waren 30 Frauen anwesend, die sich schnell einig waren, einen Frauenchor zu gründen. Dirigent wurde Peter Schüler. Schon am 11.12. wurde unter Beteiligung des Frauenchores, des Männerchores und unter der Leitung von Peter Schüler ein sehr schönes Adventskonzert gegeben. Der Frauenchor hatte seinen ersten Auftritt in der Öffentlichkeit.

In der Jahreshauptversammlung am 14.01.2000 wurden Werner Aul, Karl Lach und Adolf Köhler zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Am 10.08.2000 sollten wir den 80ten Geburtstag unseres Ehren-Dirigenten Nico Sendlbeck feiern. Leider kam es nicht dazu, ein Schlaganfall hatte ihn heimgesucht und am 03.09. ist Nico an den Folgen leider verstorben.

Das 1. Ravolzhäuser Scheunenfest in der Feldscheune unseres Sangeskameraden Björn Ruth, haben wir vom 25. bis 27.08.2000 gefeiert. Mit Freundschaftssingen am Freitag und Sonntag, Tanz mit den „Los Flamingos“, Unterhaltungsmusik mit den „Original Selbolder“ wurde ein sehr schönes Fest gefeiert, das den Besuchern in guter Erinnerung bleibt.

Auch der schöne 3 Tages-Ausflug am 30.09. in das Erzgebirge nach Oberwiesenthal, war sehr gelungen.

In der Jahreshauptversammlung am 19.01.2001 gab es unter Punkt Verschiedenes von einigen Sängerinnen und Sänger zum Teil heftige Kritik an unserem Dirigenten Peter Schüler. Den Vorschlag des Vorstandes, diese Diskussion mit beiden Chören und dem Dirigenten in der nächsten Singstunde zu führen, so wie es die Satzung vorsieht, wurde von der Versammlung klar abgelehnt. Einige Aktive des Männerchores machten ihre weitere aktive Mitgliedschaft davon abhängig, dass ein neuer Dirigent gesucht wird. Als Herr Schüler davon hörte, kündigte er mit sofortiger Wirkung.

Die erste Singstunde des Männerchores am 22.01. leitete unser Vize Rolf Koch, für die Frauen stellte sich Jutta Euler zu Verfügung.

Auf der Suche nach einem neuen Dirigenten konnten wir Alexander Franz, der sich vorübergehend für ein halbes Jahr zur Verfügung stellte, gewinnen. Die erste Singstunde mit dem neuen Dirigenten war am 05.01.2001 für beide Chöre.

Am 18.06.2001 wurde der Singstundenbetrieb für die Männer auf 18.30 Uhr und für die Frauen auf 19.45 Uhr verlegt. Bei nur 2 Gegenstimmen bei den Männern und einstimmig bei den Frauen, wurde dies so beschlossen.

Endlich, am 04.04.2003, nachdem zwei Versuche einen Vorstand zu wählen fehlgeschlagen sind, war es gelungen Herbert Ruth als Vorsitzenden zu wählen. Neu hinzu kam das ein zweiter, zweiter Vorsitzender gewählt wurde und zwar Brita Leibner. Hierzu wurde die Satzung entsprechend geändert.

Am 23.10.2004 unter dem Motto „Es klingt ein Lied“ gab die Sängervereinigung im Bürgerhaus ein sehr schönes Volkslieder-Konzert, unter der Leitung von Alexander Franz und dem Solisten Rolf Koch. Es sangen der Männerchor – Frauenchor und der gemischter Chor Lieder die den Zuhörern sehr gefielen.

Dem Männerchor gehören im Jubiläumsjahr 2005, 31 aktive Sänger an, der Frauenchor hat 27 aktive Frauen.

Zusammengetragen und ergänzt im März 2005

Reinhard Meininger

Chronik ab 2005

Am 12.09. 2005 war die letzte Singstunde mit unserem Dirigenten Alexander Franz. Nach einer erfolgreichen Zeit, seit Februar 2001, hat er uns auf eigenen Wunsch verlassen.

Die erste Singstunde, für beide Chöre mit dem neuen Dirigenten Matthias Heil war am 16.01.2006..

In der Jahreshauptversammlung am 16.01.2007 gab es keine Entlastung des Vorstandes. In der darauf folgenden außerordentlichen Jahreshauptversammlung wurde dem Vorstand Entlastung erteilt und eine Satzungsänderung, Wahlzeit des Vorstandes auf zwei Jahre, beschlossen.

Im Jahre 2008 bestanden der Männerchor aus 31 Männern und der Frauenchor aus 25 Frauen.

Ab dem 04.09.2009 wird aufgrund mangelhafter Beteiligung im Frauenchor und Mangel an Tenören im Männerchor, nur noch in einem gemischten Chor gesungen.

Am 16.01.2009 hat uns nach vier Jahren als Dirigent, Matthias Heil leider auf eigenen Wunsch verlassen.

Der 01.03.2010 war ein markantes Datum in der Vereinsgeschichte, zum ersten Mal bekamen wir einem Frau als Dirigentin.

Frau Pavlina Georgiev wurde neue Dirigentin für unseren Verein.

Am 19.03.2012 wurde zu Gunsten des „Förderkreises Kirchensanierung“ ein Projektchor gegründet.

In der Jahreshauptversammlung am 23.01.2015 wurde eine zeitgemäße neue Satzung beschlossen. Künftig gibt es nur noch einen zweiten Vorsitzenden. Die bisherigen Beisitzer werden zukünftig Beiräte genannt.

Im Jahr 2015 singen im gemischten Chor 28 Frauen und 15 Männer.

Zur 120 Jahrfeier der Sängervereinigung fand am 19.04.2015 ein Matinee - Singen im Bürgerhaus statt, zu dem alle benachbarten Gesangsvereine eingeladen wurden.

Am 29.03.2015 fand mit sieben Chören unter der Leitung der Dirigentin Pavlina Georgiev in der Kulturhalle Hanau-Steinheim ein Benefizkonzert zu Gunsten der „Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V., Hanau“ statt. Insgesamt nahmen über rund 150 Sängerinnen und Sänger daran teil.